Testen & Laufprotokolle
Automatisierungen vor der Aktivierung prüfen und Fehler gezielt nachvollziehen.

Probelauf verwenden
Der Probelauf zeigt, welche Schritte mit einem Beispielereignis ausgeführt würden. Datenänderungen, Benachrichtigungen und E-Mails werden im sicheren Testmodus protokolliert, statt tatsächlich ausgeführt zu werden.
Was du prüfen solltest
- Wurde der richtige Zweig gewählt?
- Enthalten Platzhalter die erwarteten Werte?
- Würden Kunde, Vorgang und Empfänger stimmen?
- Sind Beträge, Status und Termine plausibel?
- Läuft der Ablauf mit den vorgesehenen Rechten?
- Wird bei fehlenden Angaben sicher beendet?
Laufprotokolle lesen
Unter Automatisierungen → Läufe siehst du Zeitpunkt, Auslöser, Status und Protokollzeilen. Öffne einen fehlgeschlagenen Lauf und beginne beim ersten Fehler. Die markierte Karte im Editor zeigt, an welcher Stelle er entstanden ist.
Nach einem Fehler
Behebe Ursache oder Datenlage, teste erneut und entscheide bewusst, ob der echte Lauf wiederholt werden darf. Frühere erfolgreiche Schritte bleiben bestehen. Ein Neustart kann deshalb eine E-Mail, Bestellung oder Buchung erneut auslösen.
Einen Test-Lauf durchführen
- Öffne die Automatisierung im Editor und behebe angezeigte Konfigurationsfehler.
- Wähle Test-Lauf. Im geöffneten Bereich findest du die Auslöser-Payload, also die Beispieldaten für den Start, und das Protokoll.
- Verwende passende Beispieldaten für den gewählten Auslöser. Falls du JSON bearbeitest, müssen Feldnamen und Datentypen zum Ereignis passen; nutze die angebotene Vorlage als Ausgangspunkt.
- Starte den angebotenen Probelauf. Prüfe, dass er im Ergebnis als Probelauf gekennzeichnet ist.
- Lies das Protokoll von oben nach unten. Prüfe nicht nur den Abschlussstatus, sondern auch gewählten Zweig, übernommene Werte und vorgesehene Empfänger.
- Wiederhole mit einem Gegenbeispiel und fehlenden Pflichtangaben. Erst danach aktivierst du den Ablauf.
Ergebnis: Du kennst die vorgesehenen Wirkungen für deine Beispiele. Ein erfolgreicher Probelauf bestätigt noch keine Zustellung einer echten E-Mail und keinen tatsächlichen Wareneingang. Diese Ergebnisse prüfst du nach dem ersten produktiven Lauf im jeweiligen Fachbereich.
Einen Fehler eingrenzen
| Beobachtung | Nächster Schritt |
|---|---|
| Kein Lauf vorhanden | Aktivierung und Auslöser prüfen. |
| Falscher Zweig gewählt | Filter und Werte der Bedingung mit den eingehenden Daten vergleichen. |
| Ein Wert fehlt | Prüfen, ob der vorherige Schritt den Wert tatsächlich geliefert hat. |
| Zugriff verweigert | Aktuelle Rechte der zuletzt speichernden Person im betroffenen Modul prüfen lassen. |
| Versand oder Änderung unklar | Zielvorgang und Versandverlauf kontrollieren, bevor du wiederholst. |
| Fehler erst nach erfolgreichen Schritten | Bereits erfolgte Wirkungen einzeln feststellen; sie werden nicht automatisch zurückgenommen. |
Bei einer Supportanfrage nenne den Ablauf, Zeitpunkt, ersten Fehler und die betroffene Karte. Entferne geheime Webhook-Links und Zugangsdaten aus mitgeschickten Beispielen.